Hamburg

Ende Oktober waren wir einige Tage in Hamburg.

Neben ausgiebigem Sightseeing in der Stadt, gutem Essen und schönen Abenden stand natürlich auch der Besuch einiger der zahlreichen Grünanlagen und Parks in Hamburg auf dem Programm.

Einen ganzen Tag haben wir im Arboretum Ellerhoop-Thiensen verbracht. Ein lohnenswertes Ziel, das immer schon auf unserer Liste stand aber für einen Tagesausflug dann doch zu weit weg ist. Jetzt im Spätherbst konnten wir quasi als Zugabe noch die fantastische Herbstfärbung vieler Gehölze erleben – zumal wir einen Tag mit herrlichem Wetter und kaum Besuchern erwischt haben.

Neben der umfangreichen dendrologischen Sammlung gibt es zahlreiche Schaugärten. Hier konnte ich zahlreiche Ideen für meine Gartenprojekte sammeln und auch einen guten Vergleich von Theorie und Praxis der Gartengestaltung erfahren. Bücher, Vorträge und Seminare sind ein Baustein, Gartenreisen ein wichtiger weiterer Bestandteil meiner Weiterbildung im Bereich Gartengestaltung.

Ein Highlight ist in meinen Augen die Taxodiumpflanzung im großen See im hinteren Bereich des Arboretums.

Aber auch die Nachbildung eines echten Mammutbaumes die begehbar ist und in die ein lebender Mammutbaum gepflanzt wurde ist beeindruckend.

Einen weiteren Tag haben wir im Tierpark und Tropenaquarium Hagenbeck verbracht. Hier waren wir vor Jahren schon einmal und konnten nun sehen, welche Veränderungen es gegeben hat. Allein das Tropenaquarium lohnt einen Besuch. Wir haben mehrere Stunden darin verbracht.

Der Tierpark ist in eine wunderschöne Parklandschaft eingebettet. Höhepunkte hier das „neue“ Eismeer mit den Walrossen und immer noch das historische Afrikapanorama. Der alte Eingang ist erhalten geblieben, nun leider abseits vom neuen Eingangsbereich.

Während unseres Aufenthalts in Hamburg zog Sturmtief Herwart über den Norden Deutschlands hinweg. Eine Konsequenz: In Norddeutschland wurde der gesamte Bahnverkehr eingestellt und wir mussten einen Tag länger in Hamburg bleiben. Aber was heißt mussten. Wir konnten in unserem Hotelzimmer bleiben, problemlos den Zug auf den folgenden Tag umbuchen und auch zu Hause ließ sich alles regeln. Also: Ein geschenkter zusätzlicher Tag in dem ich mir unter anderem die Parkanlage Planten un Blomen angesehen habe.

Das weitläufige Areal in den Wallanlagen besteht aus zahlreichen unterschiedlichen Garten- und Parkbereichen, die es zu entdecken gilt. Bemerkenswert ist zum Beispiel der Japanische Garten aber auch die Gewächshäuser des ehemaligen Botanischen Gartens. Geprägt wird das Gelände auch durch zwei Gebäude. Das Radisson Blu Hotel und den fast 280 Meter hohen Heinrich-Hertz-Turm. Spiegelt sich das Hochhaus im See des Japanischen Gartens so findet der Fernsehturm in den Becken der Wasserkaskaden sein Spiegelbild – dieses wird aufgegriffen durch die zahlreichen runden Formen in diesem Gartenteil.

Winter

Seit dem vergangenen Wochenende herrscht Winter. Mit Schnee hat es nicht geklappt aber die Temperaturen sind seit Montag auch tagsüber deutlich unter dem Gefrierpunkt. Die letzten beiden Nächte waren mit -8°C so kalt, wie seit zwei Jahren nicht mehr. Da dieser Wetterwechsel vom deutlich zu milden Weihnachtswetter zum Frost angekündigt war, konnten wir das Wochenende nutzen, um noch die ein oder andere Pflanze in Sicherheit zu bringen. Nun bleibt zu hoffen, dass das Frühbeet und die Garage die kalte Woche über frostfrei bleiben und es wirklich nur bei einer Frostwoche bleibt.

Der Winter hat aber auch seine schönen Seiten. Beim frühmorgendlichen Gang durch den Garten funkelt der Raureif auf den Pflanzen im Licht der Stirnlampe wie Millionen kleinster Edelsteine. Und selbst bis in die Mittagspause hält sich der dekorative Überzug.

Mein Lieblingsgras Achnatherum calamagrostis ‚Algäu‘ hält sich wacker und macht auch im Winter ordentlich was her. Sedum ‚Matrona‘, Agastache, Dipsacus und auch Amsonia hubrichtii sind weitere gute Kandidaten für den Winteraspekt.

Rosen 2014

Dieser Beitrag wird laufend aktualisert… so ist  der Plan

Den Start macht in diesem Jahr ein Neuzugang: Rosa Hugonis, die Chinesische Goldrose. Sie ist uns im vergangenen Herbst ins Auto gehüpft und befindet sich noch in einem Kübel an einem Standort in Hausnähe, an dem sie erst am späten Nachmittag etwas Sonne bekommt. Nach den Angaben aus der Literatur waren wir ja ziemlich sicher davon ausgegangen, dass sie auf Dauer zu den Ersten gehören würde. Aber an diesem Standort? Bemerkenswert. Sie wird demnächst in einen Bereich hinter dem Teich umziehen. Der wird zum Nachbarn mit einem dunkelgrünen Sichtschutzzaun abgetrennt. Die gelbe Blüte macht sich davor sicher gut. Auch dieser Standort bekommt nur recht wenig Sonne.

Stanwell Perpetual. Diese Rose haben wir inzwischen dreimal im Garten.

Den Anfang machte sie in diesem Jahr im Kübel. Eine Woche später blühte sie dann auch in der Rosenreihe im Bauerngarten. Stanwell Perpetual hat einen sehr kräftigen angenehmen Duft. Der Wuchs ist allerdings etwas breit ausladend und ganz ohne Stütze geht es im Moment noch nicht. Die Rose remontiert zuverlässig und ist damit eine der wenigen wiederblühenden Rosen in unserem Garten. Im vergangenen Jahr machte Stanwell Perpetual übrigens am 27. Mai den Starter im Rosenreigen

Tatsächlich Frühling!?

Heute habe ich einen Zitronenfalter und zwei Kleine Füchse im Garten gesehen. Bereits die letzten Tage waren sehr mild. Heute zeigte das Thermometer wieder 14 ° C. Die Natur ist schon sehr weit. Die vier Wochen, die wir im letzten Jahr länger auf das Frühjahr warten mussten ist der Frühling in diesem Jahr eher eingezogen.

Selbst unser Gizmo wagt sich schon zu einem Sonnenbad ans Ufer. Der Gehölzschnitt liegt noch auf dem Rasen. Ich hoffe nicht, dass Vögel auf die Idee kommen, darin zu nisten. Noch komme ich nicht dazu, alles zu häckseln.

Heute hatte ich zumindest Zeit, einen Großteil der Stauden zurückzuschneiden. Auch mit dem Schnitt der Rosen habe ich begonnen. Statt an der Blüte der Forsythie orientiere ich mich in diesem Jahr an der Blüte der Kornelkirsche.

Hochsommer im Gemüsegarten

Im Juli gerät der Gemüsegarten schon einmal etwas aus den Fugen. Die Einjährigen versuchen, das Regiment zu übernehmen. Die Erbsen sind wieder deutlich höher, als die dafür vorgesehene Befestigung.

Die Dicken Bohnen sind Geschichte und machen dem Grünkohl Platz. Nachdem wir eine sehr gute Erdbeerernte hatten, habe ich zwei Reihen ‚Senga Sengana‘ aus dem Vorvorjahr entsorgt und nun Fenchel als Nachkultur gepflanzt.

Seit nunmehr drei Wochen hat es nicht geregnet. Da hilft nur Gießen.