Zaghafter Start

Garten und Gärtner wagen einen zaghaften Start. Vier Wochen hatten wir nun Frost. Teilweise bis minus 10 ° C. Ein wenig Schnee lag auch in der Zeit. Nun ist diese kalte Periode zunächst einmal zu Ende. Heute waren es dann auch gleich 10 ° C plus.

Ich habe mit dem Rückschnitt der Stauden begonnen. Und auch zu dieser Jahreszeit blüht es im Garten. Zwar noch verhalten aber: immerhin. Die rote Hamamelis und die Helleborus, die ich im lezten Jahr von meiner Gartenfreundin Ute geschenkt bekommen habe.

Viel Glück im neuen Gartenjahr

Das Jahr 2017 beginnt ungewohnt winterlich. Starker Frost, Schnee. Das haben wir schon länger nicht erlebt. Gut bemerkbar auch beim Blick in die Medienlandschaft. Ein Wahnsinn, was etwas Winter an Berichterstattung auslöst. Ich mag unsere Jahreszeiten und freue mich, dass dieser Winter einmal ein richtiger Winter ist.

Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Gartenjahr.

Winterernte

Auch Ende Februar müssen wir nicht auf frisches Gemüse aus dem eigenen Garten verzichten. Noch ist es kalt und die Möhren und Pastinaken treiben nicht durch. Bevor nun hoffentlich bald der Frühling kommt, müssen die letzten Früchte allerdings so langsam aus der Erde. So gab es am Wochenende Grünkohl sowie Lauch, Möhren und Pastinaken.

Der Porree ‚Blaugrüner Winter‘ ist damit der Gewinner in Sachen längste Kultur: Ende Februar 2015 im Haus vorgezogen und immer noch 6 Pflanzen im Beet. Die Stangen haben sich gut aber teilweise sehr unterschiedlich entwickelt. Seit einigen Jahren kommt über den Lauch ein Gemüseschutznetz. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.

Pastinaken kommen auch immer gut über den Winter. Inzwischen ziehen sie durch den gesamten Garten. Falls sie sich den falschen Platz ausgesucht haben, wandern sie wie ihre Verwandten aus dem Gemüsebeet in die Küche. Wenn nicht, ist der Doldenblütler im zweiten Jahr ein imposanter Anblick im Sommer.

 

Winterende exotisch

Noch bevor die Schneeglöckchen oder Winterlinge bei uns im Garten blühen sorgt die kleine Iris reticulata für spektakuläre ja exotische, Momente.

Am Beetrand im Bauerngarten hat sie nun einen guten Platz gefunden und sich vermehrt. Nach der Blüte entwickelt sich das grasartige grau blaue Laub – deutlich höher als die blühenden Iris.

Sehr früh in diesem Jahr ist die Schneeforsythie Abeliophyllum distichum.

Hier geht es zu den Eindrücken aus dem Vorjahr.

Frostschutz natürlich

Das Wetter spielt verrückt. Zum Vollmond heute wechselt sich der Frost mit deutlich milderen Temperaturen ab. Morgen sollen es tagsüber bis zu 10°C sein.

Dem Garten haben die frostigen Tage nichts ausgemacht. Die Winterblüher haben einen natürlichen Frostschutz. In den Pflanzenzellen wird zum Winter extra viel Zucker gebildet und der Gefrierpunkt dadurch soweit heruntergesetzt, dass sich keine Eiskristalle mehr bilden können, die die Zellen zerstören würde. Ein gutes Beispiel ist die Christrose wie diese vorher/nachher Bilder zeigen:

Nicht wirklich ein Winterblüher in unseren Breiten aber dennoch gut durch die frostige Woche gekommen ist Euphorbia characias ‚Purpurea‘.

Die Mittelmeer Wolfsmilch ist jetzt seit drei Jahren an ihrem nicht wirklich geschützten Standort im hinteren Gartenteil. Inzwischen sind erste Sämlinge aufgetaucht. Davon wird der ein oder andere in den Vorgarten wechseln.