Gemeinsam zum Garten

Ein Hausgrundstück in St. Vit soll einen neuen Garten bekommen. Die Kunden haben großes Interesse an Pflanzen und sind ziemlich kreativ. Sie sind während der Renovierung des Hauses schon ein wenig im Garten angefangen bevor sie sich an mich wenden.

Gemeinsam entscheiden wir, dass es nicht richtig wäre, die Gartengestaltung und Pflanzplanung allein in meine Hände zu legen. Wir werden das gemeinsam machen. Der Garten wird in Abschnitte aufgeteilt und wir beginnen mit dem Vorgarten.

In zwei Workshops vor Ort erarbeitet die Kundin gemeinsam mit mir die Flächenaufteilung und Materialauswahl sowie den Wegeverlauf und die Pflanzplanungen. Zwischen den beiden Terminen arbeitet die Kundin nach Anleitung allein weiter. Die Baumaßnahmen führen die Kunden eigenständig durch.

Im Frühjahr wird der Vorgarten gepflanzt. Zu meinen Leistungen gehört hier der Einkauf der Pflanzen und die Anleitung zum Pflanzen inkl. Ausstellen der Staudentöpfe. Im Herbst wurden Blumenzwiebeln ergänzt.

Im Sommer drauf zeigt sich bereits der prächtig entwickelte Vorgarten. Es gibt drei Abschnitte. Den Eingangsbereich, das Blumenstraußbeet sowie den Waldbereich. Die Pflanzenauswahl richtet sich nach diesen Themen. Geplant ist neben ganzjähriger Attraktivität auch eine naturnahe Pflanzung. Die Pflege wird durch die Kundin übernommen. Ich biete dazu meine Entwicklungsberatung an.

Dann geht es an den zweiten Abschnitt. Im hinteren Garten sollen Staudenpflanzungen angelegt werden. Auch hier vereinbaren wir wieder zwei gemeinsame Workshops. Da auch an der Wegeführung und grundlegenden Gestaltung Veränderungen gewünscht sind, starten wir dabei zunächst mit der Funktionsplanung bevor es an die Pflanzplanung geht. Auch hier gibt es unterschiedliche Pflanzbereiche mit eigenen Themen. Von den eher ruhig formal gehaltenen Terrassenbeeten geht es über die Naturausstellung und den Kräuterrasen zu den Wildstauden.

Auch hier gab es zwischen den Workshops „Hausaufgaben“ für die Kundin. Pandemiebedingt wurden weitere Besprechungen in Telefonterminen abgewickelt. Inzwischen steht für diesen Zweck eine interaktive Videokonferenzplattform zur Verfügung.

Im Herbst steht dann die Pflanzung im hinteren Garten an. Auch hier geht es nach Anlieferung zunächst darum, die Stauden entsprechend der Pflanzplanung auszustellen. Gleichzeitig konnten hier bereits in einem Pflanzbereich die Blumenzwiebeln gesetzt werden.

Bei der Gelegenheit bietet es sich natürlich an, einmal einen Blick in den herbstlichen Vorgarten zu werfen, der inzwischen zum Blickfang in der ganzen Straße geworden ist. Und wie die Bilder zeigen, sind nicht nur die Kunden begeistert.

Frühling 2017

Ohne viele Worte Impressionen aus dem Frühling 2017

Krokuswiese

Unter unserem alten Apfelbaum habe ich vor Jahren Krokusse in den Rasen gepflanzt. Eine „einfache“ Mischung aus dem Gartencenter. Inzwischen haben sie sich gut etabliert. Allerdings werden die Gelben jedes Jahr weniger.

Auch die Bienen freuen sich über die Nahrungsquelle.

Ein Hauch von Frühling

Gestern zeigte das Thermometer bei uns 15° C. Der erste Zitronenfalter wurde gesichtet. Hummeln und Bienen sind auch schon unterwegs. Während sich der Gärtner mit dem Schneiden der Rosen müht, blüht es inzwischen an vielen Stellen im Garten. Allerdings hatte ich nach dem Kampf mit Bobby James keine Lust mehr zum Fotografieren. Und wie es dann immer so ist: Heute mag das Wetter nicht mehr Frühling spielen. Einige Blüten sind dennoch zusammengekommen:

Im Winterling habe ich die ersten Rapsglanzkäfer gesichtet, diese Fieslinge. Aber was soll´s. Freitag flogen den gesamten Tag große Gruppen Kraniche über uns hinweg. Die Meisen sind schon bei der Besichtigung der Nistkästen. Es wird ganz sicher Frühling.

Frühling 2016

Kurz bevor die letzten Tulpen verblühen eine Zusammenfassung des Frühlings in diesem Jahr:

Die Krokuswiese ist immer der frühe Höhepunkt im Garten. Inzwischen haben sich die Krokusse gut vermehrt. Ursprünglich eine handelsübliche Mischung „Prachtkrokus“ überwiegen inzwischen die Krokuss in Blautönen.

Die Narzissenwiese hat uns in diesem Jahr besonders lange erfreut, ebenso die sich durch fast den ganzen Garten ziehende Randbepflanzung mit Narcissus ‚Jetfire‘ und Narcissus ‚Tête à Tête‘.

Die Tulpenblüte beginnt mit Tulipa fosteriana ‚Purissima‘. Von ihr sowie von Tulipa saxatilis oder auch Tulipa sylvestris gibt es keine aktuellen Bilder. Dafür von den späteren Tulpen:

Tulipa ‚Carnaval de Nice‘ habe ich erstmal im Kübel. Eine faszinierende Tulpe, erinnert mich an einen Eisbecher.

Auch neu in diesem Jahr: Tulipa ‚Mariette‘  im hinteren Bereich des Vorgartens und in einem Kübel vor der Haustür. Eine sehr edle Tulpe mit ihrer Blüte auf langen Stielen. Die Blüten schauen gerne mal in unterschiedliche Richtungen. Ich bin gespannt, wie sie sich nun im nächsten Jahr macht.

Weitere Tulpen sind ‚Nightrider‘ und ‚China Town‘. Zu China Town hat sich ein Ausreißer gesellt. Ich nehme es frei nach Prof. Borchardt als 4. Stufe der Gestaltung: Provokation.

In Kübeln habe ich dann noch eine Kombination von „White Triumphator und Queen of the Night“.

White Triumphator ist als edle späte weiße Tulpe auch noch in zwei Beeten vertreten.

In der Narzissenwiese haben inzwischen die Camassien die führende Rolle übernommen.