Frühling 2017

Ohne viele Worte Impressionen aus dem Frühling 2017

Ein Hauch von Frühling

Gestern zeigte das Thermometer bei uns 15° C. Der erste Zitronenfalter wurde gesichtet. Hummeln und Bienen sind auch schon unterwegs. Während sich der Gärtner mit dem Schneiden der Rosen müht, blüht es inzwischen an vielen Stellen im Garten. Allerdings hatte ich nach dem Kampf mit Bobby James keine Lust mehr zum Fotografieren. Und wie es dann immer so ist: Heute mag das Wetter nicht mehr Frühling spielen. Einige Blüten sind dennoch zusammengekommen:

Im Winterling habe ich die ersten Rapsglanzkäfer gesichtet, diese Fieslinge. Aber was soll´s. Freitag flogen den gesamten Tag große Gruppen Kraniche über uns hinweg. Die Meisen sind schon bei der Besichtigung der Nistkästen. Es wird ganz sicher Frühling.

Rosa Frühling

Nach der Kornelkirsche (Cornus mas) blüht nun die Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum). Im letzten Herbst in das erweiterte Kronjuwelbeet gepflanzt ist sie gut über den Winter gekommen.

Die Schneeforsythie blüht mit einem deutlichen Hauch rosa auf, mit der Zeit verblassen die Blüten zu weiß. Hinzu kommt ein leichter Duft, der ein wenig an Hyazinthen erinnert.

Ich bin gespannt, wie sich der Kleinstrauch an dieser doch recht exponierten Stelle entwickelt. Vor- und unterpflanzt habe ich mit Hosta ‚Golden Tiara‘ und Heuchera ‚Obsidian‘.

Den Frühjahrsaspekt bilden Scilla bifolia ‚Rosea‘, Tulipa ‚China Town‘ und dann später Allium ‚ Mount Everest ‚.

Die gleichzeitig zum Abeliophyllum blühenden Scilla werden durch den schönen Austrieb der Viridiflora-Tulpe zu einem Dreiklang in rosa ergänzt.

 

Frühlingsboten

Mit den Kranichen kehrt der Gärtner zurück…

Heute Abend zogen wieder große Gruppen Kraniche über uns hinweg. Das untrügliche Zeichen, der Frühling ist nicht mehr fern.

Mich durchströmt immer ein Glücksgefühl, wenn ich die Kraniche im Frühjahr höre und sehe. Wie sie so völlig unbeirrt von unseren großen und kleinen Sorgen ihren Weg nehmen. Über alle Grenzen hinweg.