Zaghafter Start

Garten und Gärtner wagen einen zaghaften Start. Vier Wochen hatten wir nun Frost. Teilweise bis minus 10 ° C. Ein wenig Schnee lag auch in der Zeit. Nun ist diese kalte Periode zunächst einmal zu Ende. Heute waren es dann auch gleich 10 ° C plus.

Ich habe mit dem Rückschnitt der Stauden begonnen. Und auch zu dieser Jahreszeit blüht es im Garten. Zwar noch verhalten aber: immerhin. Die rote Hamamelis und die Helleborus, die ich im lezten Jahr von meiner Gartenfreundin Ute geschenkt bekommen habe.

Winterende exotisch

Noch bevor die Schneeglöckchen oder Winterlinge bei uns im Garten blühen sorgt die kleine Iris reticulata für spektakuläre ja exotische, Momente.

Am Beetrand im Bauerngarten hat sie nun einen guten Platz gefunden und sich vermehrt. Nach der Blüte entwickelt sich das grasartige grau blaue Laub – deutlich höher als die blühenden Iris.

Sehr früh in diesem Jahr ist die Schneeforsythie Abeliophyllum distichum.

Hier geht es zu den Eindrücken aus dem Vorjahr.

Frostschutz natürlich

Das Wetter spielt verrückt. Zum Vollmond heute wechselt sich der Frost mit deutlich milderen Temperaturen ab. Morgen sollen es tagsüber bis zu 10°C sein.

Dem Garten haben die frostigen Tage nichts ausgemacht. Die Winterblüher haben einen natürlichen Frostschutz. In den Pflanzenzellen wird zum Winter extra viel Zucker gebildet und der Gefrierpunkt dadurch soweit heruntergesetzt, dass sich keine Eiskristalle mehr bilden können, die die Zellen zerstören würde. Ein gutes Beispiel ist die Christrose wie diese vorher/nachher Bilder zeigen:

Nicht wirklich ein Winterblüher in unseren Breiten aber dennoch gut durch die frostige Woche gekommen ist Euphorbia characias ‚Purpurea‘.

Die Mittelmeer Wolfsmilch ist jetzt seit drei Jahren an ihrem nicht wirklich geschützten Standort im hinteren Gartenteil. Inzwischen sind erste Sämlinge aufgetaucht. Davon wird der ein oder andere in den Vorgarten wechseln.