Die Prärielilien blühen

Warum nicht auch schon im April? In diesem Jahr bleibt es dabei: alles drei bis vier Wochen vor dem Vorjahr. So blühen auch die Prärielilien bereits jetzt.

Im Herbst 2012 habe ich zaghaft fünf Zwiebeln Camassia leichtlinii in unserer “Wiese” versenkt. Die Pflanzen habe mich dann im vergangenen Frühjahr so begeistert, dass ich im Herbst noch einmal fünfzig nachgelegt habe. Nun ist die Begeisterung entsprechend größer. Die blauen Sterne der Prärielilien leuchten gerade im Abendlicht besonders schön. Etwas schade ist, dass Camassia ziemlich schnell verblüht. Zumal wir ja weiterhin deutlich zu hohe Temperaturen haben. Dann muss es halt die Masse machen. Ich bin gespannt, wie sich die Pflanzung in den nächsten Jahren entwickelt.

Rosen 2014

Dieser Beitrag wird laufend aktualisert… so ist  der Plan

Den Start macht in diesem Jahr ein Neuzugang: Rosa Hugonis, die Chinesische Goldrose. Sie ist uns im vergangenen Herbst ins Auto gehüpft und befindet sich noch in einem Kübel an einem Standort in Hausnähe, an dem sie erst am späten Nachmittag etwas Sonne bekommt. Nach den Angaben aus der Literatur waren wir ja ziemlich sicher davon ausgegangen, dass sie auf Dauer zu den Ersten gehören würde. Aber an diesem Standort? Bemerkenswert. Sie wird demnächst in einen Bereich hinter dem Teich umziehen. Der wird zum Nachbarn mit einem dunkelgrünen Sichtschutzzaun abgetrennt. Die gelbe Blüte macht sich davor sicher gut. Auch dieser Standort bekommt nur recht wenig Sonne.

Stanwell Perpetual. Diese Rose haben wir inzwischen dreimal im Garten.

Den Anfang machte sie in diesem Jahr im Kübel. Eine Woche später blühte sie dann auch in der Rosenreihe im Bauerngarten. Stanwell Perpetual hat einen sehr kräftigen angenehmen Duft. Der Wuchs ist allerdings etwas breit ausladend und ganz ohne Stütze geht es im Moment noch nicht. Die Rose remontiert zuverlässig und ist damit eine der wenigen wiederblühenden Rosen in unserem Garten. Im vergangenen Jahr machte Stanwell Perpetual übrigens am 27. Mai den Starter im Rosenreigen

Saisonstart im Gemüsegarten

Das letzte Wintergemüse ist noch in der Erde, da beginnt der Start der neuen Saison im Gemüsegarten. Eines unserer Lieblingsgemüse möchte so früh wie möglich in die Erde, die Dicke Bohne (Vicia faba), auch Saubohne, Pferdebohne oder Puffbohne genannt. Empfohlen wird eine noch frühere Aussaat, ruhig schon im Februar. Da die Puffbohne leider gerne von der Schwarzen Bohnenlaus (Aphis fabae) heimgesucht wird, verschafft man ihr durch die frühe Aussaat einen zeitlichen Vorteil. Gänzlich vermeiden konnte ich den Befall durch die Bohnenlaus allerdings noch nie. Im Frühsommer werden die befallenen Triebe ausgeknipst und auf die biologische Schädlingsbekämpfung durch Marienkäfer und Co. gesetzt.

Zur Aussaat im März sieht der Gemüsegarten immer noch wild und ungepflegt aus. In diesem Jahr kommt hinzu, dass ich leider einen Teil der Buchsbaumumrandung entfernen musste, da er von einer Pilzinfektion betroffen war. Ein ordentlich vorbereitetes Beet ist dann allerdings umso schöner. Ich lege die Puffbohnen im Abstand von zehn Zentimetern ca. 5 – 8 cm tief. Die Reihen haben einen Abstand von 30 cm. Um den Abstand zwischen den einzelnen Bohnen möglichst gleichmäßig zu halten, schneide ich mir ein Stöckchen in entsprechender Länge. Und da der Gärtner werktags im Büro sitzen muss, werden auch schon einmal Handschuhe getragen, damit die Kunden und Kollegen nicht ganz so erschrecken…

Damit ich in den nächsten Jahren noch weiß, was auf welchem Beet war, mache ich mir in einem Beetplan immer entsprechende – grobe – Notizen. So kann ich die nötige Fruchtfolge einhalten.

In diesem Jahr habe ich die folgenden Sorten der Dicken Bohne gelegt.

Aus eigenem Saatgut: Karmesin und Dreifach Weiße sowie Osnabrücker Markt und Frühe Weißkeimige von unserem Lieblingssaatgutversender Dreschflegel.

Weitere Informationen zur Dicken Bohne bieten zum Beispiel die folgenden Internetseiten:
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V.
Wildfind.com zum Thema Puffbohne

Die Frösche sind zurück

Vor einigen Jahren hat sich ein erstes Froschpärchen unseren Teich als Brutrevier für den Nachwuchs ausgesucht. Seitdem gibt es in unserem Garten eine zunehmende Froschpopulation, die dann immer an den ersten richtig warmen Tagen im Jahr den Teich zur Laichablage aufsucht. So auch jetzt wieder:

Die Frösche suchen nur für kurze Zeit das Wasser auf, um den Laich abzusetzen. Das ganze Jahr über trifft man sie dann immer mal wieder im Garten. Wir haben scheinbar ausreichend “wilde Ecken”, um ihnen einen passenden Lebensraum zu bieten.