Oktobersteinbrech

Im letzten Jahr habe ich erstmals den Garten von Peter Janke (Hortvs) besucht. Neben den vielfältigen Eindrücken, die dieser grandiose Garten bei mir hinterlassen hat, habe ich mir, ganz diszipliniert, eine (ja, nur eine) Pflanze mitgebracht. Saxifraga cortusifolia var. fortunei. Herbst- oder Oktobersteinbrech. Dieser blüht nun seit Ende Oktober erstmalig bei uns im Garten:

Wunderschön. Bei jedem Gang durch den herbstlichen Garten erfreuen wir uns an dieser Pflanze.

Hochsommer im Gemüsegarten

Im Juli gerät der Gemüsegarten schon einmal etwas aus den Fugen. Die Einjährigen versuchen, das Regiment zu übernehmen. Die Erbsen sind wieder deutlich höher, als die dafür vorgesehene Befestigung.

Die Dicken Bohnen sind Geschichte und machen dem Grünkohl Platz. Nachdem wir eine sehr gute Erdbeerernte hatten, habe ich zwei Reihen ‘Senga Sengana’ aus dem Vorvorjahr entsorgt und nun Fenchel als Nachkultur gepflanzt.

Seit nunmehr drei Wochen hat es nicht geregnet. Da hilft nur Gießen.

Die erste Rosenblüte 2013

Und der Sieger ist, wie im letzten Jahr: Stanwell Perpetual. Die Blüten sind nach den heftigen Niederschlägen etwas mitgenommen und es ist kaum zu glauben, aber die Rapsglanzkäfer sind auch schon wieder allgegenwärtig…. Dennoch ist das ein schönes Ereignis. Endlich wieder Rosenblüten im Garten und Rosenduft in der Nase.

Im Jahr 2012 hatte die Rose bereits am 11. Mai die erste Blüte geöffnet hat. Das passt ja zum aktuellen Witterungsverlauf. Alles ist etwa 10 bis 14 Tage später, als im vergangenen Jahr. So dürfen wir jetzt hoffentlich auch die Eisheiligen verabschieden, die uns in der vergangenen Woche noch Tiefsttemperaturen von zum Beispiel 3° C am Donnerstag beschert haben.

 

Winterschäden an Rosen

Was soll das denn? Wir haben gerade einmal September. Nun, manche Winterschäden an Rosen tauchen erst im Sommer oder gar im Herbst auf. Hier sind Triebe der Ramblerrose Albéric Barbier zu sehen. Oft wird bei diesem Schadbild von Krebs gesprochen.

Die Wucherung und das damit verbundene Absterben des Triebes hat aber andere Gründe. Es handelt sich um einen Assimilatstau. Die Rose versucht, durch die Photosynthese gewonnene Stoffe zur Einlagerung in die Wurzeln zu transportieren. Durch den Frost sind aber die äußeren Bahnen zerstört. So kommt es zu diesen Wucherungen und zum Absterben des Triebes. Diese Erscheinung trifft oft erst später im Jahr auf, da die für den Wassertransport nach oben benötigten Bahnen weiter im Inneren des Triebes liegen und nicht zerstört wurden.

Frühsommer

Der Hollerbusch und die Hundsrose blühen. Es ist Frühsommer. Die Temperaturen sind allerdings eher hochsommerlich. Dem Gärtner schlagen dann ja immer zwei Herzen in der Brust. Auf der einen Seite genießt man die Sonne und die angenehme Wärme und auf der anderen Seite fehlt der ein oder andere Tag mit einem ausdauernden Landregen. Obwohl das Frühjahr in diesem Jahr nicht gar so trocken war, fehlt dennoch Niederschlag. Auf unserem Sandboden ist das schnell zu spüren. Vor allem die noch spärlich bewachsenen Stellen im Gemüsegarten sind bereits bis in tiefere Schichten staubtrocken. Der frische Ostwind tut sein Übriges. Daher werden wir wohl spätestens am Wochenende das erste Mal bewässern.

Bevor in den nächsten Tagen die Rosenblüte alle Blicke auf sich zieht, darf an dieser Stelle ein Frühlingsblüher noch einmal seine ganze Schönheit zeigen.