Bohnen, Bohnen, Bohnen

Heute habe ich mich endlich der Bohnen erbarmt. Seit Monaten stehen sie herum und warten darauf, gedöppt zu werden. Hier die Ausbeute des letzten Jahres:

Zuckearfen sind natürlich keine Bohnen, sondern Zuckerschoten.

Tatsächlich Frühling!?

Heute habe ich einen Zitronenfalter und zwei Kleine Füchse im Garten gesehen. Bereits die letzten Tage waren sehr mild. Heute zeigte das Thermometer wieder 14 ° C. Die Natur ist schon sehr weit. Die vier Wochen, die wir im letzten Jahr länger auf das Frühjahr warten mussten ist der Frühling in diesem Jahr eher eingezogen.

Selbst unser Gizmo wagt sich schon zu einem Sonnenbad ans Ufer. Der Gehölzschnitt liegt noch auf dem Rasen. Ich hoffe nicht, dass Vögel auf die Idee kommen, darin zu nisten. Noch komme ich nicht dazu, alles zu häckseln.

Heute hatte ich zumindest Zeit, einen Großteil der Stauden zurückzuschneiden. Auch mit dem Schnitt der Rosen habe ich begonnen. Statt an der Blüte der Forsythie orientiere ich mich in diesem Jahr an der Blüte der Kornelkirsche.

Die Kraniche kehren zurück

Es kommt mir so vor, als ob es noch gar nicht lange her ist, dass die Kraniche sich im letzten Jahr verabschiedet haben.

Gestern konnte man sie bei uns schon wieder hören. Und, ist das nun ein Zeichen, dass es keinen harten Wintereinbruch mehr gibt? Es wäre ja schön – soweit, wie die Natur schon ist.

Oktobersteinbrech

Im letzten Jahr habe ich erstmals den Garten von Peter Janke (Hortvs) besucht. Neben den vielfältigen Eindrücken, die dieser grandiose Garten bei mir hinterlassen hat, habe ich mir, ganz diszipliniert, eine (ja, nur eine) Pflanze mitgebracht. Saxifraga cortusifolia var. fortunei. Herbst- oder Oktobersteinbrech. Dieser blüht nun seit Ende Oktober erstmalig bei uns im Garten:

Wunderschön. Bei jedem Gang durch den herbstlichen Garten erfreuen wir uns an dieser Pflanze.

Premiere – Die erste Gruppe besucht unseren Garten

Seit knapp einem Jahr sind wir Mitglied in der Gesellschaft der Staudenfreunde. Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Tagung der Fachgruppe Gräser in Rheda-Wiedenbrück statt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ein geplanter Gartenbesuch nicht stattfinden. Die Organisatorinnen sprachen bei uns vor und auf sanften Druck haben wir einer kurzfristigen Gartenbesichtigung zugestimmt.

Grundsätzlich sind wir ja gar nicht abgeneigt, unseren Garten auch einmal zu öffnen, aber doch nur mit einer ausreichend langen Vorlaufzeit. So lag nun knapp eine Woche zwischen unserer Zusage und dem Besuch. Das Wetter ist bescheiden und Urlaub auch nicht möglich. Also versuchten wir, locker zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen. Am Freitag wurden im Gemüsegarten die Wege geharkt und dann alles in die Garage geräumt, was nicht niet- und nagelfest war.

Am Samstag trudelten dann am frühen Morgen die Besucher ein. Es waren knapp zwanzig sehr liebe Menschen aus allen Ecken Deutschlands. Die für den Besuch bei uns eingeplanten 90 Minuten vergingen wie im Fluge. Das Feedback war durchweg positiv und allen hat unser Garten gefallen. Da fällt natürlich ein Stein vom Herzen.