Rosa Frühling

Nach der Kornelkirsche (Cornus mas) blüht nun die Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum). Im letzten Herbst in das erweiterte Kronjuwelbeet gepflanzt ist sie gut über den Winter gekommen.

Die Schneeforsythie blüht mit einem deutlichen Hauch rosa auf, mit der Zeit verblassen die Blüten zu weiß. Hinzu kommt ein leichter Duft, der ein wenig an Hyazinthen erinnert.

Ich bin gespannt, wie sich der Kleinstrauch an dieser doch recht exponierten Stelle entwickelt. Vor- und unterpflanzt habe ich mit Hosta ‚Golden Tiara‘ und Heuchera ‚Obsidian‘.

Den Frühjahrsaspekt bilden Scilla bifolia ‚Rosea‘, Tulipa ‚China Town‘ und dann später Allium ‚ Mount Everest ‚.

Die gleichzeitig zum Abeliophyllum blühenden Scilla werden durch den schönen Austrieb der Viridiflora-Tulpe zu einem Dreiklang in rosa ergänzt.

 

Quak, quak, quak…

Auf den Tag genau wie im vergangenen Jahr sind die Frösche wieder da.

Am 8. März war das erste vertraute „quak“ zu hören und dann wurden es Tag für Tag mehr. In diesem Jahr konnten wir teilweise über dreißig Frösche zählen.

Zunächst treffen nur die Männchen ein.

Nach einigen Tagen kommen dann auch die Weibchen dazu und die Frösche beginnen zu laichen.

Die muntere Gesellschaft macht uns im Moment viel Freude. Wir sind gespannt, wie groß diese Grasfroschpopulation (Rana temporaria) noch wird. Bisher hat sich die Zahl der Tiere in jedem Jahr vergrößert. Und das, obwohl im Teich auch Fische und unser Gizmo (Gelbwangenschildkröte) wohnen. Die Flachwasserzone, die sich die Frösche ausgesucht haben, bietet entsprechende Sicherheit. Und unser Garten hat wohl ausreichende Nahrungsquellen und Versteckmöglichkeiten für die größer werdende Froschfamilie. Wir werten das als gutes Zeichen.

 

 

Frühlingsboten

Mit den Kranichen kehrt der Gärtner zurück…

Heute Abend zogen wieder große Gruppen Kraniche über uns hinweg. Das untrügliche Zeichen, der Frühling ist nicht mehr fern.

Mich durchströmt immer ein Glücksgefühl, wenn ich die Kraniche im Frühjahr höre und sehe. Wie sie so völlig unbeirrt von unseren großen und kleinen Sorgen ihren Weg nehmen. Über alle Grenzen hinweg.