Hochsommer im Gemüsegarten

Im Juli gerät der Gemüsegarten schon einmal etwas aus den Fugen. Die Einjährigen versuchen, das Regiment zu übernehmen. Die Erbsen sind wieder deutlich höher, als die dafür vorgesehene Befestigung.

Die Dicken Bohnen sind Geschichte und machen dem Grünkohl Platz. Nachdem wir eine sehr gute Erdbeerernte hatten, habe ich zwei Reihen ‘Senga Sengana’ aus dem Vorvorjahr entsorgt und nun Fenchel als Nachkultur gepflanzt.

Seit nunmehr drei Wochen hat es nicht geregnet. Da hilft nur Gießen.

Die erste Rosenblüte 2013

Und der Sieger ist, wie im letzten Jahr: Stanwell Perpetual. Die Blüten sind nach den heftigen Niederschlägen etwas mitgenommen und es ist kaum zu glauben, aber die Rapsglanzkäfer sind auch schon wieder allgegenwärtig…. Dennoch ist das ein schönes Ereignis. Endlich wieder Rosenblüten im Garten und Rosenduft in der Nase.

Im Jahr 2012 hatte die Rose bereits am 11. Mai die erste Blüte geöffnet hat. Das passt ja zum aktuellen Witterungsverlauf. Alles ist etwa 10 bis 14 Tage später, als im vergangenen Jahr. So dürfen wir jetzt hoffentlich auch die Eisheiligen verabschieden, die uns in der vergangenen Woche noch Tiefsttemperaturen von zum Beispiel 3° C am Donnerstag beschert haben.

 

Winterschäden an Rosen

Was soll das denn? Wir haben gerade einmal September. Nun, manche Winterschäden an Rosen tauchen erst im Sommer oder gar im Herbst auf. Hier sind Triebe der Ramblerrose Albéric Barbier zu sehen. Oft wird bei diesem Schadbild von Krebs gesprochen.

Die Wucherung und das damit verbundene Absterben des Triebes hat aber andere Gründe. Es handelt sich um einen Assimilatstau. Die Rose versucht, durch die Photosynthese gewonnene Stoffe zur Einlagerung in die Wurzeln zu transportieren. Durch den Frost sind aber die äußeren Bahnen zerstört. So kommt es zu diesen Wucherungen und zum Absterben des Triebes. Diese Erscheinung trifft oft erst später im Jahr auf, da die für den Wassertransport nach oben benötigten Bahnen weiter im Inneren des Triebes liegen und nicht zerstört wurden.

Ernte

Da mal wieder Regen angesagt ist, bin ich gestern noch kurz durch die Erdbeeren gegangen. Wir sind ganz begeistert von der diesjährigen Ausbeute. Die Früchte schmecken erstklassig und der Ertrag für die zwei kurzen Reihen ist erstaunlich. Strohbett sei dank, hält sich die Zahl grauschimmeliger Früchte in Grenzen.

Zum Abendbrot gab es dann noch frische Zuckerschoten. Die Zuckearfen aus eigener Absaat vom Vorjahr sind sehr gut gediehen und wir konnten bereits einiges ernten und auch einfrieren.

Ein Blick in den Gemüsegarten

Im Gemüsegarten beginnt die Ernte. Das Stielmus ist bereits Geschichte. Die Melde wartet. Salat kann es jeden Tag geben und Zuckerschoten sowie Erdbeeren sind die momentanen Lieblinge in der Küche.

Die Beete sind im Moment wie folgt belegt:

Beet I

Kartoffeln

Beet II

Salat, Pflücksalat, Zwiebeln, Möhren, Pastinaken, Rhabarber

Beet III

Winterheckezwiebel, Haferwurz, Rote Bete, Melde, Spitzkohl, Wirsing, Rotkohl, Kohlrabi, Salat, Buschbohnen, Mangold, Rucola, Zucchini

Beet IV

Gurken, Stangenbohnen, Erbsen, Zuckerschoten, Erdbeeren